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ſchreiber dieſer Gegenden, welche die zerſtreuten Sa⸗ gen uͤber dieſes Geſpenſt ſorgfaͤltig geſammelt und verglichen haben, melden allerdings, der Reiter, deſſen Leib auf dem Kirchhofe begraben worden, reite allnaͤchtlich auf das Schlachtſeld, um ſeinen Kopf zu ſuchen, und wenn er zupeilen, wie ein mitternaͤcht⸗ licher Windſtoß durch das Thal fahre, habe er ſich verſpaͤtet, und ſei eilig, den Kirchhof vor Tagesan⸗ bruch zu erreichen.
Dieß iſt es, was der Aberglaube zu erzaͤhlen weiß, und was den Stoff zu mancher ſeltſamen Geſchichte in dieſem Schattengebiete gegeben zhat. An jedem laͤndlichen Heerd, in der ganzen Gegend iſt das Geſpenſt als der kopfloſe Reiter aus der Schlaͤferhoͤhle bekaunt. 3
Merkwuͤrdig iſt es, daß der erwaͤhnte Seher⸗ hang nicht bloß den eingebornen Bewohnern des Tha⸗ les eigen iſt, ſondern unbewußt von jedem eingeſo⸗ gen wird, der ſich eine Zeitlang darin aufhaͤlt. Wie munter er auch geweſen ſein mag, bevor er das ſchlaͤfrige Gebiet betrat, er wird gewiß in kurzer Zeit den bezaubernden Einfluß der Luft einathmen, traͤumeriſch werden, und Erſcheinungen ſehen.
Ich will ubrigens dieſes friedlichen Plaͤtzchens mit allem moͤglichen Lobe erwäͤhnen; denn in dieſen abgelegenen niederlaͤndiſchen Thaͤlern, die man hier und da in dem großen Staate Neu⸗York findet, blei⸗ ben Bewohner, Sitten und Gebraͤuche unveraͤndert⸗


