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Schein der Durftigkeit, was einen herabgekommenen Menſchen quaͤlt; der Kampf zwiſchen einem ſtolzen Gemuͤthe und einem leeren Beutel, die Behauptung eines nichtigen Scheines, der bald verſchwinden muß. Haben Sie den Muth, ſich arm zu zeigen, und Sie rauben der Armuth den ſchaͤrfſten Stachel.
Ich fand meinen Freund darauf vorbereitet. Fal⸗ ſcher Stolz war ihm ſelber fremd, und ſeiner Frau war es nur angelegen, ſich nach den veraͤnderten Gluͤcksumſtaͤnden einzurichten. Einige Tage nachher beſuchte Leslie mich am Abend. EEr hatte ſein Haus veraͤußert, und eine kleine laͤndliche Wohnung, einige Meilen von der Stadt, gewaͤhlt. Der ganze Tag war darauf gegangen, das Hausgeraͤthe hinaus zu ſchaffen, aber alles war ſehr einfach, da die neue haͤusliche Einrichtung wenig verlangte. Alles glaͤn⸗ zende Geraͤthe ſeiner letzten Wohnung war verkauft worden, ausgenommen die Harfe ſeiner Frau. Dieſe Harfe war zu innig mit dem Gedanken an ſie ſelber verbunden, ſie gehoͤrte zu einem Auftritte in der Geſchichte ihrer Liebe; denn es waren ſuͤße Augen⸗ blicke der Brautzeit geweſen, wo er, auf die Harfe ſich lehnend, den ſchmelzenden Toͤnen ihrer Stimme horchte. Ich mußte uͤber dieſen Beweis der ſchwaͤr⸗ meriſchen Liebelei eines zaͤrtlichen Ehemannes laͤcheln.
Er war nun im Begriff, in die laͤndliche Woh⸗ nung zu gehen, wo ſeine Frau den ganzen Tag mit Einrichtungen beſchaͤftigt geweſen war. Mein Herz
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