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uͤberdieß den Troſt der Theiluahme ihrer Frau; ja Sie bringen das einzige Band in Gefahr, das Her⸗ zen zuſammen halten kann, eine aufrichtige Gemein⸗ ſchaft der Gedanken und Gefuͤhle. Ihre Frau wird bald errathen, daß Sie von einem geheimen Kum⸗ mer gedruͤckt werden, denn treue Liebe kann Zuruͤck⸗ haltung nicht ertragen, und ſie fuͤhlt ſich gering ge⸗ ſchaͤtzt und beleidigt, ſelbſt wenn die Leiden des Ge⸗ liebten vor ihr verhehlt werden.
Aber, Freund, wenn ich daran denke, wie ich alle ihre Ausſichten in die Zukunft vernichten ſoll! Wie werde ich ihre Seele niederwerfen, wenn ich ihr ſage, daß ihr Mann ein Bettler iſt— daß ſie allem feinern Genuſſe des Lebens, allen geſellſchaftli⸗ chen Freuden entkſagen, und mit mir in Duͤrftigkeit und Verborgenheit zuruͤck treten muß. Ich ſoll ihr ſagen, daß ich ſie aus dem Kreiſe herausgezogen habe, worin ſie ſich noch lange glaͤnzend haͤtte bewe⸗ gen koͤnnen— jeden Blick erheiternd, und von jedem Herzen bewundert! Wie koͤnnte ſie die Armuth er⸗ tragen? Sie iſt unter allen Verfeinerungen aufge⸗ wachſen, die das Leben der Reichen erfreuen. Wie koͤnnte ſie Vernachlaͤſſigung ertragen? Sie war der Abgott der Welt. O es wird ihr das Herz brechen— das Herz wird's ihr brechen.
Ich ſah, daß ſein Kummer ihn beredt machte, und ich ließ ihn ſich ergießen; denn der Gram er⸗ leichtert ſich durch Worte. Als die Aufwallung vor⸗


