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Wie die Rebe, die lange ihre zarken Zweige um die Eiche ſchlang, und von ihr zu dem Strahle der Sonne hinauf gehoben wurde, liebkoſend um das haͤrtere Gewaͤchs, das der Blitz geſpalten, ihre Ran⸗ ken windet, und deſſen herab geſchleuderte Zweige zuſammenhaͤlt; ſo hat es die Vorſehung ſchoͤn geord⸗ net, daß die Frau, die in des Mannes gluͤcklichern Stunden nur abhaͤngig von ihm und ein Schmuck ſeines Lebens iſt, ſeine Stuͤtze und ſein Troſt wird, wenn Truͤbſal ihn getroffen hat, und ſich in die rau⸗ heren Falten ſeines Weſens ſchmiegt, ſein ſinkendes
Haupt liebevoll ſtuͤtzt und ſein gebrochenes Herz auf⸗ ſiichtet. 3 Ich pries einſt einen Freund gluͤcklich, der von bluͤhenden Kindern umgeben, und durch die ſtaͤrkſten Bande der Zuneigung mit den Seinigen verbun⸗ den war.
Ich kann Ihnen, ſprach er begeiſtert, kein beſſe⸗ res Loos wuͤnſchen, als Weib und Kinder. Im Gluͤcke theilt man ihr Gluͤck und in andern Lagen gibt man Ihnen Troſt.
Und es iſt wahr, ich habe es ſelber bemerkt, ein
Gatte, der in Ungluͤck geraͤth, iſt leichter im Stan⸗
de, aus ſeiner Bedraͤngniß ſich zu retten; theils weil er durch die Beduͤrfniſſe der hilfloſen und geliebten Weſen, die nur von ihm ihren unterhalt erwarten koͤnnen, zu Anſtrengungen aufgeregt wird, haupt⸗ ſäͤchlich aber, weil haͤusliches Gluͤck ſeinen Geiſt be⸗
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