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ſeinem Anblick brachen die Frauen in laute Klagen aus, denn ſie ſahen die Unterzeichnung eines Te⸗ ſtaments wie die eines Todesurtheils an. Wolfert gab ihnen mit ſchwacher Hand ein Zeichen, ruhig zu ſeyn. Die arme Amy verbarg ihr Geſicht und ihren Kum⸗ mer im Bettvorhange: Frau Webber nahm ihren
Strickſtrumpf, um ihren Schmerz zu verbergen, der
ſich aber durch eine kleine Thraͤne verrieth, welche ſtill herabrollte, und an der Spitze ihrer gebogenen Naſe hangen blieb, unterdeß die Katze, das einzige unbefangene Mitglied der Familie, mit dem Wol⸗ lenknaͤuel der guten Frau ſpielte, als dieſer auf den Boden hingerollt war.
Wolfert lag da, die Nachtmuͤtze uͤber die Stirn gezogen, mit geſchloſſenen Augen, ſein ganzes Ge⸗ ſicht ein Bild des Todes. Er bat den Rechtsge⸗ lehrten, ſich kurz zu faſſen, denn er fuͤhle, ſein Ende nahe Mran, und er habe keine Zeit zu ver⸗ lieren. Der Notar ſpitzte ſeine Feder, legte ſeinen Bogen Papier zurecht, und machte ſich fertig, zu ſchreiben.
Ich gebe und vermache— ſagte Wolfert ſchwach, mein kleines Gut—
„Was! das ganze Gut?“ ſagte der Rechtsgelehrte.
Wolfert oͤffnete die Augen ein wenig, und ſah den Rechtsgelehrten an.


