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laſſen, um nach Wolfert Webber's Wohnung zu ei⸗ len, ſich nach ſeiner Geſundheit und nach dem naͤ⸗ hern Zuſammenhange ſeines Abenteuers zu erkun⸗ digen. Keine kam uͤberdieß ohne ihr kleines Toͤpf⸗ chen mit Poley⸗, Salbey⸗, Balſam⸗ oder anderm Kraͤu⸗ terthee, und freute ſich, eine Gelegenheit zu haben, ihre Freundſchaft und Arzneikunde an den Tag zu legen. Wie wurde nicht der arme Wolfert eingeſalbt, und doch Alles vergebens! Es war ein ruͤhrender Anblick, zu ſehen, wie er ſich taͤglich abzehrte, im⸗ mer magerer und magerer wurde, und immer grau⸗ ſiger und grauſiger ausſah, und mit jaͤmmerlichem Geſicht unter der alten geflickten Decke auf das Geſchwornengericht der Matronen hinſtarrte, das ſich verſammelt hatte, um zu ſeufzen und zu ſtoͤh— nen und ſich ungluͤcklich um ihn zu geberden.
Dick Waldron war der einzige Sterbliche, der noch einen Sonnenſchein uͤber dieß Trauerhaus zu verbreiten ſchien. Er kam ſtets mit freundlichem Blick und maͤnnlichem Geiſt, und ſuchte das bre⸗ chende Herz des armen Schatzgraͤbers aufzurichten, allein Alles vergebens. Es war voruͤber mit Wol⸗ fert. Was noch zu fehlen ſchien, ſein Ungluͤck voll zu machen, war, daß, mitten in ſeinen Drangſalen, ihm eine Kundmachung zugefertigt wurde, daß die Ge⸗


