Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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nach der Begebenheit mit den Schatzgraͤbern, in der Morgendaͤmmerung aus der Muͤndung des Ha⸗ fens habe hinwegſegeln ſehen.

Ich muß hier auch noch eines andern Geruͤchts gedenken, das aber, wie ich geſtehe, mir ſehr verdaͤchtig vorkommt, daß man naͤmlich den Bucca⸗ nier, den man fuͤr ertrunken gehalten, vor Tages⸗ anbruch mit der Laterne, auf ſeiner großen Schiffs⸗ kiſte reitend, durch das Hoͤllenthor habe abziehen ſehen, das gerade in demſelben Augenblicke mit verdop⸗ pelter Wuth zu bruͤllen und zu toben anfing.

Waͤhrend alle Zungen mit Gereden und Geruͤch ten vollauf zu thun hatten, lag der arme Wolfert krank und betruͤbt in ſeinem Bette, mit zerſchlage⸗ nem Koͤrper und niedergeſchlagenem Gemuͤth. Seine Frau und Tochter thaten Alles, was ſie konnten, ſeine koͤrperlichen und geiſtigen Wunden zu heilen. Die gute Alte wich nicht von ſeinem Bette, wo ſie vom Morgen bis in die Nacht mit ihrem Strick⸗ ſtrumpfe ſaß, waͤhrend ſeine Tochter ſich mit der liebevollſten Sorge um ihn beſchaͤftigte. Auch fehlte es ihnen nicht an fremdem Beiſtande. Was man auch immer behaupten mag, daß Freunde uns in der Noth gern verlaſſen, ſo hatten ſie ſich daruͤber nicht zu beklagen; es gab kein altes Weib in der Nachbarſchaft, das nicht ſeine Arbeit haͤtte liegen