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meines Oheims erkannte. Das Haus hatte noch immer ein verwildertes, vernachlaͤſſigtes Anſehen, obgleich es, ſeit meinem letzten Beſuche, ſich bereits ſehr verbeſſert hatte. Mehrere Fenſter waren zer⸗ brochen und mit Brettern verſchlagen, und andere zugemauert, um die Taxe zu erſparen. Ich ſah indeſſen Rauch aus den Schornſteinen aufſteigen, eine Erſcheinung, die mir in der alten Haushaltung ſelten vorgekommen war. Als ich bei dem Theil des Hauſes voruͤber ging, wo das Speiſezimmer lag, hoͤrte ich das Geraͤuſch laͤrmender Froͤhlich⸗ keit: drei oder vier Stimmen ſprachen zu gleicher Zeit, und Fluͤche und Gelaͤchter miſchten ſich auf eine furchtbare Art.
Das Gelaͤrm der Hunde hatte einen Bedienten herbeigezogen, der an die Thuͤre kam, ein großer ungeſchlachter Bauerluͤmmel, der eine Livree, und dabei die Unterkleider eines Pfluͤgers trug. Ich verlangte den Hausherrn zu ſprechen, erhielt aber zur Antwort, daß er, mit einigen Herren aus der Nachbarſchaſt, bei Tiſche ſey. Ich ſagte mein An⸗ liegen, und ſchickte hinein, um zu fragen, ob ich mit dem Herrn wol wegen ſeines Viehes reden koͤnnte, denn ich hatte großes Verlangen, ihn bei ſeinen Orgien zu ſehen.
Man brachte mir die Antwort, daß er Geſell⸗
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