Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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ſo berauſchend ſind, und woran Jemand von poe⸗ tiſchem Gemuͤth, wenn er ſie zuerſt koſtet, ſo gro⸗ ßes Behagen findet, von dieſem ſchnellen Wechſel der Eindruͤcke, dieſem Strudel glaͤnzender Gegen⸗ ſtaͤnde, dieſer Reihenfolge anregender Vergnuͤgun⸗ gen! Ich hatte keine Zeit zum Denken: ich fuͤhlte nur. Ich dachte nicht daran, Verſe zu machen: meine ganze Poeſie ſchien ſich in das Leben aufge loͤſ't zu haben. Alles war wie ein poetiſcher Traum, der mich umgab. Ein bloß ſinnlicher Menſch weiß nichts von den Herrlichkeiten einer glaͤnzenden Haupt⸗ ſtadt; er lebt in einem ewigen Kreiſe von thieriſchen Genuͤſſen und herzloſen Gewohnheiten. Fuͤr einen jungen Mann von poetiſchem Gefuͤhl iſt ſie dage⸗ gen eine idealiſche Welt, ein Reich des Zaubers und der Blendwerke: ſeine Einbildungskraft iſt beſtaͤndig aufgeregt, und giebt jedem Vergnuͤgen einen geiſti⸗ gen Reiz.

Ein halbes Jahr Stadtleben brachte mich in⸗ deſſen zu einiger Beſinnung, oder ich ward viel⸗ mehr etwas ernſthafter durch eine meiner alten Krankheiten, ich verliebte mich. Dieß geſchah mir mitt einer ſehr reizenden, obgleich ſehr ſtolzen Schoͤ⸗ nen, die, unter der Aufſicht einer alten Jungfer, ihrer Tante, nach London gekommen war, um die Vergnuͤgungen der Hauptſtadt zu genießen und