Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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merkſamkeit auf ſanftere Gegenſtaͤnde, und ward nun ein eifriger Bewunderer der Damen. Haͤtte in mir mehr Thaͤtigkeit und Ehrſucht gelegen, ſo haͤtte ich, wie ich das von vielen eifrig bemuͤhten Herren von Ton in meiner Naͤhe thun ſah, mich auch wol zu dem Gipfel der Mode hinauf arbei⸗ ten köͤnnen. Allein dieß iſt ein muͤhſames, angſtli⸗ ches, ungluͤckliches Leben: es giebt Niemanden, der ſchlafloſere Naͤchte zubringt, und ſich elender fuͤhlt, als wer dem Laͤcheln der Modedamen huldigt. Ich begnuͤgte mich mit der Art von Geſellſchaft, welche dicht an der Graͤnze der eigentlichen Modewelt liegt, und zu der man leicht Zutritt gewinnen kann. Ich fand hier einen lockeren, zugaͤnglichen, dankba⸗ ren Boden. Ich brauchte nur umherzugehen und Viſitenkarten auszuſtreuen, um ſogleich eine ganze Saat von Einladungen zu ernten. Meine Geſtalt und mein Benehmen waren mir dabei nichts weniger als im Wege. Daneben ging unter den jungen Damen das Gerede, daß ich gewaltig klug ſey und Verſe mache, und die alten Damen hatten es bald herausgefunden, daß ich ein junger Mann von gu⸗ ter Familie, anſehnlichem Vermoͤgen undgroßen Ausſichten ſey.

Ich ließ mich itzt von dem Strome der Zer⸗ ſtreuungen hinreißen, die fuͤr einen jungen Mann