ſen. Ich werde des alten Mannes Antwort und den Blick der ſie begleitete, nie vergeſſen.„Wie!, rief er aus:„Wa⸗ rum reißeſt Du nicht die grauen Haare Deines armen al⸗ ten Vaters aus?“
Gaͤhnen meine Leſer bei dieſen langen Familien⸗Einzeln⸗ heiten? Sie moͤgen unſer Buch wegwerfen und es nie wie⸗ der in die Hand nehmen. Ich bekuͤmmere mich nicht um ſolche undankbare Geiſter und werde nicht eine Zeile erlaf⸗ ſen. Wer wendet aber nicht gern ſein Auge zuweilen rund umher auf die Szenen, wo er die froͤhliche Knabenjahre ver⸗ brachte, ehe ſein Herz ſchwer und ſein Kopf grau war? Wer verweilt nicht liebevoll bei dem Andenken der Freunde, die ſich an ſein Herz angeſchloſſen— die alle ſeine Freuden getheilt— jeden gluͤcklichen Augenblick verſchoͤnert haben? Wenn es jemanden gibt, der ſich kalt von dieſen Freuden ab⸗ wendet, ſo laßt ihn verzweifeln— er hat ſich auf ſeinem Lebenswege ſo beſchmutzt und verunreinigt, daß er unfaͤhig iſt, eine der reinſten Vergnuͤgungen zu fuͤhlen, welche die gluͤckliche Jugendzeit uͤberleben.
Denen, die das einfache Gefuͤhl noch nicht verloren ha⸗ ben, weihe ich dies ungeſchminkte Familien⸗Gemaͤlde; und in der ehrlichen Aufrichtigkeit eines warmen Herzens lade ich ſie ein, von Geraͤuſch, Sorgen und Muͤhen ſich zu wen⸗ den— um einige Monate mit mir in dem gaſtfreundlichen Hauſe der Cocklofts zu verweilen.


