ihrem alten Wohnſitze vertreibt. Ein anderer Gegenſtand ſeiner Verehrung iſt ein alter engliſcher Kirſchbaum, der gegen eine Ecke der Halle lehnt und von dem es ungewiß iſt, ob er den Haus oder das Haus ihn aufrecht erhaͤlt. Chriſtopher ſich ihn fuͤr geweiht an, weil er ihn ſelbſt ge⸗ pflanzt und gepflegt hat und eines Tags faſt den Hals ge⸗ brochen haͤtte, indem er von einem ſeiner Aeſte herabfiel. Dies iſt eine ſeiner Lieblingsgeſchichten; und es iſt Grund zu glauben, daß wenn der Baum nicht mehr da waͤre, der alte Herr die ganze Sache vergeſſen wuͤrde, was natuͤrlich ſehr ſchade waͤre. Der alte Baum hat ſeitdem aufgehoͤrt, jemanden zu tragen, und iſt erſtaunlich ſchwaͤchlich;— je⸗ der Sturm raubt ihm eines ſeiner Glieder; niemand, der bei ſolchen Gelegenheiten meinen alten Freund klagen hoͤrt, wird glauben koͤnnen, daß Chriſtopher eines ſeiner eigenen Glieder verloren haͤtte. Er betrachtet den Baum oft mit einer halb melancholiſchen, halb moraliſirenden Laune:— „Wir haben,“ ſagte er dann—„ miteinander aufgebluͤht und werden miteinander hinfallen: noch wenige Jahre— und unſere Haͤupter werden ſinken, und vielleicht vermiſcht ſich der Staub meiner Gebeine mit dem des Baumes den ich gepflanzt habe,— Er glaubt manchmal, der Baum freue ſich, ihn wieder zu ſehen, wenn er nach Cockloft⸗Hall koͤmmt; die Baͤume ſcheinen ihm ein friſches Gruͤn anzuneh⸗ men, um ihm zu ſeiner Ankunft Gluͤck zu wuͤnſchen. Der alte Baum hatte einſt einen Zweig bis zum Fenſter der Miß Barbara getrieben; er verdorrte hernach und Barbara bath ihren Vater, ihn durch den Gaͤrtner abſaͤgen zu laß⸗
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