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Hogarth ſie in ſeinen gluͤcklichſten Stunden je erdacht hat. Mistreß Cockloft, die breitere, wenn nicht die beſſere, Haͤlfte meines Vetters machte oft Einwendungen gegen ſein vegetabiliſches Erziehungsſyſtem; ſie nahm ſogar den Pfar⸗ rer des Sprengels, in welchem meines Vetters Landhaus lag, zu Huͤlfe; aber umſonſt: Chriſtoph war beharrlich, und rechnete das Fehlſchlagen ſeines Planes auf die nicht genaue Befolgung deſſelben.
Da ich der Mistreß Cockloft erwaͤhnt habe, ſo will ich, da ich in der Laune bin, etwas mehr uͤber ſie hinzufuͤgen. Sie iſt eine uͤberaus haͤusliche Frau, eine warme Bewunde⸗ rerin glaͤnzender Mahagony⸗Moͤbeln, ſauberer Herzen und ihres Gatten, den ſie fuͤr den kluͤgſten Mann in der Welt anſieht. Sie geht jeden Sonntag und Feiertag in die Kirche, und beſteht darauf, daß Niemand eine Kanzel be⸗ ſteigen duͤrfe, der nicht von einem Biſchoff ordinirt ſey 3 ja, ihre Orthodoxie geht ſo weit, daß alle Beweisgruͤnde der Welt ſie nie uͤberreden werden, daß je ein Presbyteria⸗ ner oder Baptiſt, oder auch ein Calviniſt, eine moͤgliche
Hoffnung habe, in den Himmel einzugehen. Den Heiden⸗
glauben verabſcheut ſie am meiſten; ſie bekam faſt Gichter, als ſie, hoͤrte, daß mein Vetter darauf beſtand, einer ſeiner Knaben ſolle Pindar gekauft werden, welcher, wie ihr der Pfarrer ſagte, ein heidniſcher Schriftſteller, und beruͤhmt war wegen ſeiner Liebe fuͤr Boxen und Pferderennen. Alle Eigenſchaften kurz zuſammen zu faſſen, Mistreß Cockloft iſt im wahren Sinne des Worts eine gute Art von Frau, und ich wuͤnſche meinem Vetter oft zu ihrem Beſitze Gluͤck 3*


