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jede Abweſenheit von Haus, obgleich ſie nur Ein Weib zu⸗ ruͤcklaſſen, um uͤber ihre Abreiſe zu klagen;— was muß das Geſuͤhl Deines ungluͤcklichen Vetters ſeyn, waͤhrend er ſich haͤrmt uͤber ſeine Trennung von drei und zwanzig der lieblichſten und gehorſamſten Weiber in ganz Tripoli? Oh, Allah! Soll Dein Diener nie wieder in ſeine Heimath kommen, nie wieder ſeine geliebten Weiber ſehen, die in ſeinem Gedaͤchtniß ſtrahlen, ſchoͤn wie die Morgenroſen in Oſten und anmuthsvoll wie Mahomed's Kameel!
So ſchoͤn aber auch, maͤchtiger Sklaven⸗Treiber, meine Weiber ſind, ſo werden ſie doch von den Frauen dieſes Landes weit uͤbertroffen. Selbſt diejenigen, welche in den Straßen mit bloßen Armen und Schultern(et cetera) herumlaufen, deren Kleider zu knapp ſind, um ſie vor der Rauhheit des Wetters oder den forſchenden Blicken der Neugierigen zu ſchuͤtzen, und die niemanden anzugehoͤren
ſcheinen, ſind lieblich wie die Houris, welche das Elyſium
der echten Glaͤubigen bevoͤlkern. Wenn demnach die, ſo wild in den Straßen herumlaufen, und die ſich niemand anzueignen bemuͤht, ſo wunderſchoͤn ſind,— welcher Art muͤſſen die Reize derer ſeyn, die in den Serails eingeſperrt ſind und die nie herausgelaſſen werden? Gewiß, das Land der Schoͤnheit, das Thal der Anmuth kann nichts ſo un⸗ nachahmlich Schoͤnes enthalten. Bei all der Schoͤnheit dieſer unglaͤubigen Weiber jedoch ſollen ſie einen Fehler haben, der üͤberaus zu beklagen iſt. Wuͤrdeſt Du es glauben, Aſem, was mir beſtimmt von ei⸗ nem beruͤhmten Derwiſch(oder Doctor wie man ihn hier


