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hoͤrig roth bemalt werden koͤnnen von dem General⸗Naſen⸗ Maler Froſt. Schuhe von Bocksleder, die duͤnnſten, die man haben kannz denn ſie befoͤrdern Erkaͤltungen und hel⸗ fen den Damen ſo zu einem intereſſanten Anſehen.— Sei⸗ dene Struͤmpfe mit durchbrochenen Zwickeln; die fleiſchfar⸗ benen ſind die beliebteſten, da ſie den Anſchein geben, als gehe man in bloßen Fuͤßen, denn Nacktheit iſt die Zeit⸗ wuth. Die Struͤmpfe nachlaͤſſig beſpritzt mit Koth, damit ſie mit dem Kleid uͤbereinſtimmen, das gegen drei Zoll mit dem modefarbigſten Schmutz, den man finden kann, geraͤn⸗ dert iſt; wenn die Damen drei oder vier Straßen mit ih⸗ ren Kleidern gefegt haben, duͤrfen ſie ſie aufheben, um— die Zwickel der Struͤmpfe zu zeigen. Shawl ſcharlach, purpurn, flammenroth, orangegelb; uͤber eine Schulter ge⸗ zogen; das eine Ende auf der Erde nachſchleifend.
Wenn die Damen keinen Shawl zur Hand haben, ſo iſt ein rother Unterrock, maleriſch uͤber die Schultern gewor⸗ fen, eben ſo gut. Das heißt man„a la drabble“ geklei⸗ det ſeyn.
Wenn die Damen Morgens nicht ausgehen, ſo iſt der gewoͤhnliche Haus⸗ Anzug ein beſchmutztes, zerknittertes,
zerriſſenes Kleid— ein gelbliches, weißliches, raͤuchriges Halstuch— das Haar ſeltſamlich geſchmuͤckt mit Stuͤckchen Zeitungsblaͤtter oder Fetzen von dem Briefe eines geliebten Freundes. Das nennt man„à la Cendrillon“ gehn. Das Recept zu einem vollen Anzug iſt folgendes: Nimm Spinnengewebe, Krepp⸗ Atlas, Seidenſpitzen, Marli, Gaze, Elfenbein, Baͤnder, Litzen, Schnuͤre und kuͤnſtliche Blumen,


