Teil eines Werkes 
2. Bd. (1823)
Entstehung
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den gegenſeitigen Geiſt der Verſoͤhnung zu be⸗ foͤrdern; es braucht nur ſich der Sprache der

Freundſchaft und der Achtung zu bedienen, und jedes

Herz in Amerika wird ſich leicht gewinnen laſſen.

Wenn ich indeß mich ſo aͤußere, ſo will ich damit nichts geſagt haben, was der Wuͤrde meiner Landsleute Eintrag thun koͤnnte. Wir wollen keine Gnade aus England's Hand, wir verlangen keine Gunſtbezeugungen von ihm. Seine Freundſchaft iſt uns nicht unentbehrlich, und ſeine Feindſchaft wuͤrde unſerem Wohlergehen nicht nachtheilig werden. Wir verlangen von Frem⸗ den nichts, wofuͤr wir nicht wieder etwas bieten koͤnnen. In Hinſicht auf England naͤhren wir indeß ein gewiſſes waͤrmeres Gefuͤhl in unſerem Herzen; es iſt die Verwandtſchaft, die noch in un⸗ ſerem Blute liegt. Ohne auf das Intereſſe zu ſehen alter Feindſeligkeiten uneingedenk reichen wir als alte Verwandte die Hand. Wir verlangen nichts mehr, als daß Ihr euch nicht ganz von uns entfremden, nicht die alten Bande des Bluts aufloͤſen, euch nicht durch Hohnſpre⸗ cher und Verlaͤumder verleiten laſſen ſollt, ein verwandtes Volk von euch zu ſtoßen: wir moͤch⸗ ten gern Freundſchaft mit euch halten; zwingt uns nicht, euere Feinde zu werden. 3