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Ich kenne keine eindringlicheren Verſoͤhnungs⸗ worte, als die, welche ein ausgezeichneter engli⸗ ſcher Schriftſteller ausgeſprochen hat:*)„Es giebt ein heiliges Band zwiſchen uns, das keine Ver⸗ haͤltniſſe zerreißen koͤnnen, das des Blutes und der Sprache. Unſere Litteratur muß immer die ihrige ſeyn, und obgleich ihre Geſetze nicht mehr mit den unſrigen uͤbereinſtimmen, ſo haben wir doch dieſelbe Bibel und wenden uns mit demſel⸗ ben Gebete an unſern gemeinſchaftlichen Vater. Nationen ſprechen es nur zu leicht aus, daß ſie angeborne Feinde haben; warum ſollten ſie nicht auch annehmen wollen, daß ſie angeborne Freunde haben 2**
Von dem großſinnigen Geiſte beider Laͤnder muͤſſen wir es erwarten, daß ein ſolches natuͤr⸗ liches Band der gegenſeitigen Neigung ſich um ſie ſchlinge. Gewandteren Federn, als die mei⸗ nige iſt, uͤberlaſſe ich es, das ſchoͤne Werk, die Sache der Volksfreundſchaft, zu befoͤrdern. An die Ver⸗ ſtaͤndigen und Aufgeklaͤrten in meinem eigenen Lande richte ich meine Abſchiedsworte, und bitte ſie herzlich, ſich uͤber die kleinlichen Angriffe un— wiſſender und werthloſer Menſchen erhaben tzu
*) Southey, in einer Recenſion im Quarterly review, die von ihm herrühren ſoll.


