Teil eines Werkes 
2. Bd. (1823)
Entstehung
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pfindlichkeit bekommen, und ihre von Zeit zu Zeit

geaͤußerte Reizbarkeit uͤber dieſen Gegenſtand hat man als eine eingewurzelte und unnatuͤrliche Feindſeligkeit ausgelegt.

Fuͤr meinen Theil betrachte ich dieſe eifer⸗ fuͤchtige Empfindlichkeit als einen Antheil groß⸗ ſinniger Gemuͤther. Ich wuͤrde glauben, daß meine Landsleute die Unabhaͤngigkeit des Ge⸗ muͤths, welche ihre Naturgabe iſt, ganz verloren, daß ſie den Stolz ganz eingebuͤßt haͤtten, den ſie von dem ſtolzen Volke geerbt, von dem ſie ent⸗ ſprungen ſind, wenn ſie Schmach und Beſchim⸗ pfung ruhig erdulden koͤnnten. Ja, der Unwille ſelbſt, den ſie uͤber die Verunglimpfungen engli⸗ ſcher Schriftſteller aͤußern, beweiſit die Achtung, welche ſie vor der Meinung England's haben, und zeugt von dem Wunſche, ſich mit ihm zu befreun⸗ den; denn wo Eiferſucht iſt, iſt auch Achtung.

Man kann leicht ſagen, daß alle dieſe An⸗ griffe die Ergießungen veraͤchtlicher Schmierer ſind, und von der Nation mit Verachtung behan⸗ delt werden; aber ach! die Verlaͤumdungen des Skriblers verbreiten ſich auch in die Fremde, und die ſchweigende Verachtung der Nation iſt nur in der Heimath bekannt. England's Sache iſt es alſo, wie ich ſchon fruͤher behauptet habe,