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nung hingegeben habe. Es hat mir weh gethan, zu finden, daß dieſe ſchoͤnen Guͤter nur zu oft mit Schulden belaſtet, verpfaͤndet waren, oder ſich in den Haͤnden von Glaͤubigern befanden, und daß deren Eigenthuͤmer von ihrem vaͤterlichen Er⸗ be weichen mußten. Ich hoͤre, daß hier ein Aufwand herrſcht, welcher eben ſo groß als der
Reichthum iſt; daß die Großen ruͤckſichtlos ver⸗
geuden, die Geringeren ſinnlos ihnen nach⸗ ahmen wollen; daß in allen hoͤheren Staͤnden eine leichtſinnige, von aller wahren Freude ent⸗ fernte Verſchwendungsſucht eingeriſſen iſt, welche oft dieſe glaͤnzenden Haushaltungen zu Grunde richtet, den Stolz und die Grundſaͤtze der Vorfah⸗ ren vernichtet, und viele der Abkoͤmmlinge entweder zu bloßen Amtsjaͤgern macht, oder ſie zwingt, ſich in das Ausland zu fluͤchten. So ſind Manche gezwungen, ſich der Regierung in die Haͤnde zu
geben, und ein Hof, welcher der reinſte und eh⸗
renwertheſte in Europa ſeyn ſollte, wird ſehr oft von vornehmen aber zudringlichen Augendienern verunehrt. So muͤſſen Manche ihr Vaterland meiden, fuͤllen die Gaſthoͤfe fremder Laͤnder, und verſchwenden an unerkenntliche Fremde den Reich⸗ thum, den ſie ihren arbeitſamen Unterthanen ab⸗ gepreßt haben. Ich habe dieſe letztere Klaſſe nie
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