Teil eines Werkes 
2. Bd. (1823)
Entstehung
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ohne eine Miſchung von Vorwurf und Betruͤb⸗ niß betrachten koͤnnen. Da ich die beinahe ab⸗ goͤttiſche Verehrung der Englaͤnder gegen ihre Heimath kenne, ſo kann ich mir wohl denken, wie groß ihre Zerknirſchung und Reue ſeyn muß, wenn ſie, auf den ſonnenverbrannten Ebenen von Frankreich, an Englands gruͤne Felder denken,

an die ererbten Haine, an das gaſtliche Dach ih⸗

rer Vaͤter, die ſie veroͤdet, oder im Beſitze von Fremden zuruͤckgelaſſen haben. Die jetzige Noth⸗ wendigkeit zu Einſchraͤnkungen iſt noch kein Grund, das Vaterland zu meiden. Die Auswande⸗ rer haben ſich mit dem Wohlſtande deſſelben gehoben: ſo moͤgen ſie auch deſſen Gluͤckswechſel mit ertragen und ſeine Schickſale mit erdulden. Es ziemt ſich nicht fuͤr die Reichen, zu fluͤchten,

weil das Vaterland leidet: ſie moͤgen, nach Ver⸗

haͤltniß, das allgemeine Uebel theilen; ſie ſind es dem Lande, das ſie zu Ehren und Ueberfluß em⸗ porgehoben hat, ſchuldig. Wenn die Armen ſich an ihrem kaͤrglichen Biſſen Brod etwas abbre⸗ chen muͤſſen; wenn ſie den Forderungen des Be⸗ duͤrfniſſes nicht genuͤgen koͤnnen, und nur darauf ſinnen muͤſſen, mit wie Wenigem ſie auskommen können, um nicht ganz zu verhungern; dann muͤſ⸗ ſen die Reichen nicht entweichen und die Huͤlfs⸗