Teil eines Werkes 
1. Bd. (1823)
Entstehung
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Dieß war die Erzaͤhlung des Freundes des Capitains, womit dieſer der Geſellſchaft den Mor⸗ gen zu verkuͤrzen ſuchte. Er ward, von Zeit zu Zeit, im Leſen durch Fragen und Bemerkungen aufgehalten, die ich nicht mitgetheilt habe, um den Faden der Erzaͤhlung nicht zu unterbrechen. Auch ward er ein oder zwei Male von dem Ge⸗ neral geſtoͤrt, welcher einſchlief und, zum großen Aer⸗ ger und Verdruß der Lady Lillycraft, ſehr laut aufathmete. Bei der Erzaͤhlung einer langen und zaͤrtlichen Liebesſcene, welche beſonders nach dem Geſchmack Ihro Herrlichkeit war, brachte der ungluͤckliche General, deſſen Kopf etwas auf ſeine Bruſt herabgeſunken war, in regelmaͤßigen Zwiſchenraͤumen auch einen Ton hervor, welcher ſehr einem lang gezogenen St! glich. Dann folgte ein ſeltſam abgebrochener Kehlton, der ihn ploͤtzlich erweckte; er raͤusperte ſich, blickte et⸗ was betroffen umher, und fing mit dem Arbeits⸗ beutel der Lady zu ſpielen an, den ſie aber ziem⸗ lich verdruͤßlich wegzog. Der gehaltene Ton der Stimme des Capitains war indeß ein zu maͤch⸗ tiges Einſchlaͤferungsmittel fuͤr den armen Ge⸗ neral: er flackerte, wie ein Licht, zu Zeiten auf, und verſank wieder, bis das Ende der Erzaͤhlung ihn abermals ermunterte, ſo daß er aufſprang, aber ungluͤcklicherweiſe auf Lady Lillycraft's