372
Hund, die ſchlafende Beauty, trat, der laut aufſchrie und ihn in das Bein biß, ſo daß ploͤtzlich die ganze Bibliothek von Gebell und Ausrufungen wiederhallte. Nie hat wohl ein Mann ſein Gluͤck mehr vom Grunde aus im Schlafe zerſtoͤrt. Als die Ruhe endlich wiederhergeſtellt war, ſtattete die Geſellſchaft dem
Capitain ihren Dank ab, und es ward nun uͤber
die Geſchichte ſelbſt geſprochen. Der Pfarrer hatte, wie ich bemerkte, die bleiernen Tafeln, de⸗ ren zu Anfang der Erzaͤhlung, als in Granada ausgegraben, Erwaͤhnung geſchehen war, gar nicht vergeſſen koͤnnen, und that mehrere ſehr an⸗ gelegentliche Fragen an den Capitain uͤber dieſen Gegenſtand. Der General konnte ſich nicht recht in die Geſchichte finden, und meinte, ſie ſey et⸗ was verworren.„Ich bin nur froh,“ ſagte er am Ende,„daß der alte Kerl vom Thurme ver⸗ brannt worden iſt, denn er war offenbar ein ar⸗ ger Betruͤger.“
Ende des erſten Theils.
——ʒ——
Gedruckt bei Johann Friedrich Starcke.
—— 2 84
—


