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und Tapferkeit der Alabaces, die herrlichen Klei⸗ dungen der Zegris, Mazas und Gome⸗ les!*)“ Alles dieß war zu Ende. Die Rit⸗ terzeit war voruͤber. Statt des einherſprengen⸗ den Reuterzuges, mit wiehernden Streitroſſen
und ſchmetternder Drommete, mit vergoldeter Lanze,
Helm und Schild, mit der reichen Pracht der Federn, Schaͤrpen und Banner, wo Purpur und Scharlach, Gruͤn, Orange und jede lebhafte Farbe mit Goldſtoff und glaͤnzender Stickerei gemiſcht wa⸗ ren: ſtatt dieſer ritterlichen Pracht, ſchlich der duͤſtere Zug des Aberglaubens, in Kaputze und Sacktuch, mit Kreuz und Sarg und den furchtbaren Sinnbil⸗ dern des menſchlichen Leidens, daher. Statt des freiſinnigen, mannlichen Ritters, offen und brav, mit der Bandſchleife ſeiner Geliebten am Helm und dem liebeathmenden Denkſpruch auf dem Schilde, der durch tapfere Thaten den Beifall
*) Rodd's bürgerliche Kriege von Granada. Verf. (Dies iſt eine Ueberſetzung von de Hita's Historia de los Vandos, y Zegris etc.) Die Alabaces waren ein aus dem afrikaniſchen Königreiche Fez entſprungener Ritterſtamm, dem, ſeiner Tapferkeit willen, die mauriſchen Könige von Gra⸗ nada die erſten Stellen des Reichs anvertrauten; und die Zegris, Mazas, Gomeles und Abencerrages gehörten zu den 32 edlen Ritterſtämmen, welche die Krone des Adels von Granada bildeten. Ueberſ.
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