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lisman, der allen Zauber enthullt. Stumm folgte Sanchica der Dame. Sie gingen durch die Oeffnung der Höhle in den Gang des Thores der Gerechtigkeit und von da auf die Plaza de los Algibes, oder die Es⸗ planada innerhalb der Veſte. Dieſe war mit mauriſchen Kriegern, Fußvolk und Reiterei, in Schaaren geordnet und die Fahnen entrollt, angefüllt. Auch ſtanden an dem Portal königliche Wachen und Reihen afrikaniſcher Schwar⸗ zen mit gezogenen Säbeln. Niemand ſprach ein Wort und Sanchica folgte ihrer Führerin furchtlos. Ihr Staunen wuchs, als ſie in den königlichen Palaſt trat, in welchem ſie aufgewachſen war. Der helle Mondſchein erleuchtete alle die Säle und Höfe und Gäͤrten als wär“ es Tag, zeigte aber ein Schauſpiel, das ſich von dem, was ſie hier zu ſehen gewöhnt war, ſehr unterſchied. Die Wände der Gemächer waren nicht mehr von der Zeit befleckt und aufgeriſſen. Statt der Spinnenweben hingen reiche Seidenzeuge von Damaskus hier und die Vergoldungen und arabiſchen Malereien hatten ihren urſprünglichen Glanz und ihre Friſche wieder. Statt der leeren und ſchmuckloſen Säle ſtanden nun Divans und Ottomanen von den reichſten Stoffen da, mit Per⸗ len beſetzt und mit köſtlichen Steinen ausgelegt und alle⸗ Brunnen in den Höfen und Gärten ſprangen.
Die Küchen waren wieder in voller Thäͤtigkeit; die⸗ Köche bereiteten geſchäftig Schattengerichte und röſteten und brieten die Phantome von Hühnern und Schnepfen;, Diener eilten aus und ein, Silberſchüſſeln mit Leckereien: tragend und ein koſtbares Mahl herrichtend;. Derr Lö⸗ wenhof war voller Wachen, und Höflingen, und Alfs⸗
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