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Die Alhambra, oder das neue Skizzenbuch / von Washington Irving
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häuſern ubrig blieb, eingepackt und für die Zwiſchenmahl⸗ zeit des nächſten Tags aufgehoben wurde.

Welche üppigen Nachmittagsmahle hielten wir auf dem grünen Raſen, zur Seite eines Bachs oder Brun⸗ nens, unter einem ſchattigen Baum! und dann welche köſtliche Sieſta's auf unſern Mänteln, die wir auf das Grün breiteten!

Wir hielten eines Nachmittags, um ein Mahl die⸗ ſer Art uns zu nehmen. Es war auf einer freundlichen, kleinen, grünen Wieſe, von Hügeln umgeben, die mit Olivenbäumen bedeckt waren. Unter einer Ulme, am Rand eines ſprudelnden Bächleins, waren unſere Män⸗ tel ausgebreitet; auf einem graſigen Platz weideten die los angebundenen Pferde, und Sancho brachte ſeine Al⸗ forjas mit triumphirender Miene. Sie enthielt die Bei⸗ ſtener von vier Reiſetagen, hatte ſich aber dadurch un⸗ gemein vermehrt, daß ein gut verſehenes Wirthshaus zu Antequerra am vergangenen Abend neuen Vorrath lie⸗ ferte. Unſer Knappe zog den verſchiedenartigen In⸗ halt allmählig hervor, und ſchien nicht zum Ende kom⸗ men zu können. Zuerſt erſchien ein geröſteter Bocks⸗ ſchlegel, der durch das Aufheben nicht viel ſchlechter ge⸗ worden war; dann ein ganzes Rebhuhn; dann ein groſ⸗ ſes Stück geſalzenen Stockfiſches, in Papier gewickelt; daun der Reſt eines Schinkens, dann ein halbes Huhn mit verſchiedenen Broden und einem bunten Haufen von Orangen, Feigen, Roſinen und Wallnüſſen. Auch ſeiner Bota war mit trefflichem Malaga⸗Wein nachgeholfen worden. Bei jedem neuen Zug aus dem Sacke ergötzte er ſich an unſerm ſcherzhaften Staunen, warf ſich zurück