Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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ſpäter erhalten ſie, nach den Graden ihrer Verbrechen, die Erlaubniß ſich zu ihren Freunden in die eliſäiſchen Gefilde zu begeben.

Ihre Vorſchriften der Moral ſind faßlich, obgleich kurz. Sie ſagen, daß Ehrlichkeit, Tapferkeit, Liebe zur Wahrheit, Achtung gegen die Eltern, Gehorſam gegen ihre Vorgeſetzten und Liebe zu ihren Weibern und Kin⸗ dern die Haupttugenden ſeyen, die ihnen einen Anſpruch auf die Wohnungen der Glückſeligkeit gäben; während die entgegengeſetzten laſterhaften Eigenſchaften ſie zu jenen des Elends führten. Sie haben eine ſonderbare Ueberlieferung hinſichtlich der Biber. Sie glauben feſt, daß dieſe Thiere ein gefallener Völkerſtamm der In⸗ dianer ſey, die durch ihre Gottloſigkeit, den guten Geiſt gegen ſich erzürnt hätten, und von ihm zu ihrer gegenwärtigen Geſtalt verdammt worden ſeyen, daß ihnen aber mit der Zeit ihre menſchliche wieder gegeben werde. Sie behaupten, daß die Biber ſprechen könnten daß ſie ſie miteinander hätten ſprechen hören, und über ein Mitglied, ſo ſich verfehlt, zu Gericht hätten ſitzen ſehen.

Liebhaber der Naturgeſchichte ſind bereits hinläng⸗ lich mit dem überraſchenden Scharfſinne dieſer wun⸗ derbaren Thiere bekannt, mit ihrer Geſchicklichkeit Bäume zu fällen, ihrer Kunſt, ſich ihre Häuſer zu bauen, und ihre Vorſicht im Einſammeln und Aufbewahren hinlänglicher Vorräthe, um ſie die Wintermonate hin⸗