Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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durch zu erhalten, allein Wenige ſind, wie ich denke, mit einer merkwürdigen Gewohnheit derſelben bekannt, welche mehr als irgend eine andere, die Indianer in dem Glauben beſtärkt, daß ſie eine gefallene Menſchenrace ſeyen. Ganz gegen das Ende des Herbſtes verſammelt ſich eine gewiſſe Anzahl von zwanzig bis zu dreißigen, um, ihre Winterwohnungen zu bauen. Sie fangen ſogleich an, Bäume zu fällen, und nichts kann wunderbarer ſeyn, als die Geſchicklichkeit und Geduld, die ſie bei dieſem mühſamen Unternehmen zeigen, ſie ängſtlich auf⸗ blicken, und das Umfallen des Baumes beobachten zu ſehen, wenn der Stamm bald vom Stumpfe getrennt iſt, und wenn dann ſein Krachen den nahen Fall an⸗ kündigt, ſie nach jeder Richtung wegſpringen zu ſehen, um nicht erſchlagen zu werden. 1 Wenn der Baum gefällt iſt, dann werden eilig alle Zweige von demſelben abgelöſ't, der Stamm mit ihren Zähnen in mehrere Stücke von gleicher Länge zerſchnitten, die ſie nach dem Bache rollen, über welchem ſie ihr Haus errichten wollen. Zwei oder drei der Ältern führen ge⸗ wöhnlich die Oberaufſicht über die Andern, und es iſt kein ungewöhnlicher Anblick, ſie diejenigen ſchlagen zu ſehen, die ſich faul beweiſen. Iſt aber einer unverbeſſer⸗ lich, und weigert ſich fortwährend, zu arbeiten, ſo wird er einmüthig von dem Stamme vertrieben, um ſich ſonſt⸗ wo Schutz und Nahrung zu ſuchen. Dieſe Geächteten ſind daher genöthigt, einen elenden Winter, halb ver⸗