Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
Einzelbild herunterladen

208

und zu Bette zu bringen. Dieſe Operation wurde mehr⸗ mals wiederholt, und ob ſie gleich keine Radikalkur be⸗ wirkte, ſo hatten ſeine heftigen Schmerzen doch ſoweit nachgelaſſen, daß ſie dem Patienten erlaubten, ſeinen ge⸗ wöhnlichen Geſchäften nachzugehen, und den Schlaf in ziemlicher Ruhe zu genießen.

Die Flatheads glauben an das Daſeyn eines guten und böſen Geiſtes, und folglich auch an einen zukünfti⸗ gen Zuſtand der Belohnung und der Strafe. Sie hal⸗ ten dafür, daß nach ihrem Tode die guten Indianer in ein Land gehen, in welchem ein ewiger Sommer herr⸗ ſche; daß er ſein Weib und ſeine Kinder dort antreffe; daß die Ströme voller Fiſche und die Ebenen voll von ihren ſo geliebten Büffeln ſind, und daß er ſeine Zeit, frei von den Schrecken des Krieges oder der Furcht vor Kälte und Hunger, mit jagen und fiſchen hinbringe. Die böſen Menſchen gehen, wie ſie glauben, an einen mit ewigem Schnee bedeckten Ort, ſo, daß ſie immer vor Kälte zittern, Feuer in der Entfernung ſehen, woran er ſich nicht erwärmen, und Waſſer, das ſie ſich nicht verſchaffen können, um ihren Durſt zu löſchen, und Büf⸗ fel und Rothwild, das ſie nicht zu erlegen im Stande ſind, um ihren Hunger zu ſtillen. Ein undurchdringlicher Wald, voller Wölfe, Panther und Schlangen, trennt dieſezurücklebende Sclaven des Winters von ihren glücklichen Brüdern in den Wteſen des Wohllebens. Ihre Beſtrafung iſt jedoch nicht ewig, und früher oder

QʒQQNN