— 24—
Sandwüſten, wo Roß und Reiter Gefahr liefen, um⸗ zukommen.
Ihre Leiden wurden endlich ſo groß, daß ſie von ihrem beabſichtigten Wege abwichen, und auf eine Kette von Schneegebirgen zumachten, die ſie im fernen Norden ſchimmern ſahen, und wo ſie Waſſer zu finden hofften. Nach einiger Zeit kamen ſie an einen Fluß, der direct nach dieſen Gebirgen führte, und nachdem ſie ihren bren⸗ nenden Durſt gelöſcht und ſich und ihre Pferde eine zeitlang erfriſcht hatten, hielten ſie ſich längs dieſes Stro⸗ mes hin, der nach und nach, durch eine Menge Bäche, die ſich in ihn ergoſſen, an Größe zunahm. Er nahm, nach ſeiner Annäherung an das Gebirge, eine Krümmung nach Südweſten, und die Reiſenden hielten ſich längs demſelben, fingen auf ihrem Zuge Biber, von deren Fleiſch ſie für jetzt lebten, und ſparten ihr getrocknetes für die Nothdurft der Zukunft. Dieſer Fluß, an den ſie auf dieſe Weiſe gekommen waren, wird von Einigen der Mariafluß genannt, iſt aber allgemeiner als Ogden'’sfluß bekannt, von Herrn Peter Ogden, einem kühnen, un⸗ ternehmenden Führer der Hudſonsbai⸗Compagnie, der ihn zuerſt entdeckte. Die wilde und halb wüſte Region, durch welche unſere Reiſenden kamen, wird von Horden der Shoshokoes oder Wurzelgräber, dem verlaſſenen Zweige des Schlangenſtammes, beſucht. Sie ſind ein ſcheues Volk, die ſich gerne von den Fremden entfernt halten. Die Reiſenden kamen häufig auf ihre Spur


