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Capitän Bonneville hatte alle ſeine Hülfsmittel auf⸗ geboten, um ſeine Lieblings⸗Expedition auszurüſten. Das ſüdweſtlich der Gebirge liegende, und bis nach Ca⸗ lifornien ſich hinabziehende Land war beinahe noch un⸗ bekannt. Da es auſſerhalb des Büffelbezirkes lag, ſo ward es nicht von den Biberfängern beſucht, die jene Theile der Wildniß vorzogen, wo ihnen die herumirren⸗ den Herden dieſes Thieres einen im Verhältniß reichli⸗ chen und üppigen Unterhalt gewährten. Doch hieß es, daß ſich das Rothwild, das Elenthier und das Dickhorn dort aufhalte, ſo, daß mit etwas Sorgſamkeit und Spar⸗ ſamkeit keine Gefahr vorhanden war, Mangel leiden zu müſſen.
Zur Vorſicht hielt die Partie jedoch am Bärenfluſſe ſtill, und jagte mehrere Tage, bis ſie einen, Vorrath von getrocknetem Büffelfleiſch und Wildpret zuſammen⸗ gebracht hatte. Sie gingen dann über die obern Ge⸗ wäſſer des Caſſié⸗Fluſſes und befanden ſich bald auf einer ungeheuern Sandwüſte. Südweſtlich, zu ihrer Lin⸗ ken, ſahen ſie den großen Salzſee, der ſich gleich einem Meere ausdehnte, fanden aber keinen in denſelben ein⸗ mündenden Fluß. Eine Wüſte, die den Sandwüſten Aſtens und Afrika's an Unfruchtbarkeit gleichkam, zog ſich um denſelben hin und erſtreckte ſich nach Südweſten, ſo weit ihr Auge reichen konnte. Hier befand ſich weder ein Baum, noch Vegetation, weder eine Quelle noch ein Pfuhl oder fließendes Waſſer;— nichts als verſengte


