Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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und ſahen den Rauch ihrer Feuer in verſchiedenen Ge⸗ genden dieſer weiten Landſchaft emporſteigen, ſo daß ſie wußten, wo ſie ſich in großer Anzahl in der Nähe befan⸗ den, konnten aber kaum einen von ihnen zu Geſicht be⸗ kommen.

Nach einiger Zeit erhielten ſie beunruhigende Be⸗ weiſe, daß, wenn die Shoshokoes ruhig bei Tage ſind, ſie geſchäftig bei der Nacht waren. Dieſe Gaudiebe folgten dem Lager auf dem Fuße nach; kaum ein Mor⸗ gen, an dem nicht mehrere Artikel vermißt wurden, allein keinen dieſer Diebe bekam man zu ſehen. Was die Biberfänger hauptſächlich erbitterte, war, daß ihnen ihre Fallen an den Flüſſen geſtohlen wurden.

Als eines Morgens ein Biberfänger, der einen hef⸗ tigen und rohen Character hatte, fand, daß man ihm ſeine Fallen über Nacht weggenommen hatte, ſo ſchwur er einen ſchrecklichen Eid, den erſten Indianer, ſchuldig oder unſchuldig, umzubringen, dem er begegnen würde. Als er mit ſeinen Kameraden nach dem Lager zurück⸗ kehrte, ſah er zwei unglückliche Wurzelgräber fiſchend am ufer ſitzen. Er ging auf ſie los, legte ſeine Büchſe an, ſchoß einen auf der Stelle nieder, und warf ſeinen blu⸗ tigen Leichnam in den Strom. Der andere Indianer entfloh und man ließ ihn entkommen. Mit ſolcher Gleich⸗ gültigkeit betrachtet man in der Wildniß Handlungen der Gewalt, und ſo groß iſt die Ungebundenheit eines be⸗ waffneten Böſewichts jenſeits der Grenze der Geſetze,

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