fröre, hinlänglich hart ſeyn würde, um die Pferde zu tragen. Dieſer Plan wurde ſchnell in Ausführung ge⸗ bracht. Die Schlitten wurden erbaut, und das ſchwere Gepäck darauf ſo lange hin und zurück gefahren, bis der Weg gebahnt war, wo ſie alsdann, in ihrer ermüdenden Arbeit, nachließen.
Die Nacht ward hell und kalt, und am Morgen war ihr Weg mit einer hinlänglichen Eiskruſte belegt, die ſtark genug zu ihrem Vorhaben war. Sie machten ſich jetzt auf ihre Eisbahn und kamen auf derſelben ziemlich gut fort, mit der Ausnahme, daß dann und wann ein Pferd aus der Spur glitt, und gleich bis an den Hals in den Schnee ſank. Jetzt hatten ſie eine beſchwerliche Mühe, denn ſie mußten das um ſich ſchlagende Pferd mit Stricken herausziehen. Eins, das unglücklicher war, als die Uebrigen, mußte, nach mehrmaligem Zurückſtürzen, in dem Schnee zurückgelaſſen werden.
Dieſes vielfältigen Aufenthaltes ungeachtet, gelang es ihnen, die übrigen Pferde wohlbehalten auf die an⸗ dere Seite des Gebirgs zu bringen, ehe die Sonne ſo mächtig geworden war, den Schnee aufzuthauen.
Ihre Schwierigkeiten und Gefahren hatten aber hiermit noch nicht ihr Ende erreicht. Sie mußten jetzt wieder bergab ſteigen, und die ganze Oberfläche des Schnees war ein Spiegeleis. Es ward daher nothwen⸗ dig zu warten, bis die Sonne die Eiskruſte geſchmolzen und ihnen einen feſten Tritt im weichen Schnee geſichert


