Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
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etwas ſchwankend, und er ſchlug den augenblicklichen Rückzug vor. Wir kamen, um zu fechten, erwiederte der blaue John ernſt; ſodann ſein Kriegsgeſchrei erhe⸗ bend, eilte er ſeinen Kriegern zum Gefechte voran. Sie machten einen verzweifelten Angriff auf den Feind; nicht in der Hoffnung zu ſiegen, ſondern mit dem Ent⸗ ſchluſſe, ihr Leben theuer zu verkaufen.

Es erfolgte mehr ein furchtbares Blutbad, denn ein regelmäßiges Gefecht. Die verlorne Bande legte Haufen ihrer Feinde zu ihren Füßen nieder, und drang in die Gebirgsſchlucht, wo ſie focht, bis ſie zuſammen⸗ gehauen war. Nur Einer von den dreißigen überlebte ſeine Kameraden. Er ſchwang ſich auf das Pferd eines Schwarzfußes, den er erſchlagen hatte, und entkam in aller Eile, um ſeinem Dorfe die ſchreckliche Nachricht zu überbringen.

Wer kann den Schrecken und die Verzweiflung der Einwohner malen; die Blüthe ihrer Krieger war ver⸗ nichtet und ein grauſamer Feind vor der Thüre. Die Luft ward erfüllt, von dem Schreien und Wehklagen der Weiber, die ihre Zierrathen von ſich warfen, ihr Haar zerrauften, wie wahnſinnig umherliefen, die Todten be⸗ klagten und den Lebenden Vernichtung verkündeten. Die übriggeblieben Krieger bewaffneten ſich zum hartnäckigen Widerſtand, zeigten aber durch ihre finſtern Blicke und ernſtes Schweigen, daß ſie die Vertheidigung für hoff⸗ nungslos anſahen. Zu ihrem Erſtaunen enthielten ſich