Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
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Der Tag war hell und klar und der blaue John überließ ſich der Hoffnung, daß ihm der Himmel günſtig ſeyn werde. Er brach mit ſeinem verlornen Poſten in hohem Muthe auf, und nie entfaltete eine Bande tapferer Krieger einen größeren Aufwand und eine ſchönere Hal⸗

tung: Reiter und Pferde waren bemalt, ausgeſchmückt,

und in dem glänzendſten und kriegeriſchten Style aus⸗ gerüſtet, von Waffen und Zierrathen ſchimmernd und mit wehenden Federbüſchen.

Das Wetter blieb günſtig bis ſie die Thalſchlucht erreichten; allein eben als ſie in dieſelbe einmarſchirten, ſtieg eine ſchwarze Wolke über dem Gebirge auf, und es erfolgte ein plötzlicher Regenſchauer. Die Krieger dreh⸗ ten ſich nach ihrem Führer um, gleichſam um ſeine Mei⸗ nung über dieſe unglückliche Vorbedeutung in ſeinen Mienen zu leſen; allein das Geſicht des blauen John's blieb unverändert, und ſie drangen ohne Aufenthalt vor⸗ wärts. Sie hatten gehofft, ihren Weg unentdeckt bis in die Nähe des Lagers der Schwarzfüße fortſetzen zu können. Sie waren aber noch nicht weit in den Eng⸗ paß gekommen, als ſie auf eine, auf Recognoscirung ausgeſchickte, Partie des Feindes ſtießen. Sie griffen ſolche an, trieben ſie in das Gebirg und verfolgten ſie eben mit großem Eifer, als ſie hinter ſich ſchreien und heulen hörten, und die Haupttruppe der Schwarzfüße auf ſich anrücken ſahen.

Bei dieſem Anblicke wurde der zweite Häuptling