Pferde ſo ſchwach waren, daß ſie auf ihrem Marſche wankten und ſtrauchelten. Weide wuchs jedoch jetzt die Fülle. Sie hatten Ueberfluß an friſchem Graſe, das an manchen Plätzen eine ſolche Höhe erreicht hatte, daß es in dem Winde wogte. Die Herden der Wildniß, die Gebirgsſchafe, wie ſie die Biberfänger nennen, ſah man beſtändig auf den Hügeln, zwiſchen welchen ſie durchkamen und ein großer Vorrath von Hammelfleiſch ward von den Jä⸗ gern herbeigeſchafft, da ſie den Regionen uzilten, wo Mangel war. Te In dem Laufe ſeiner Reiſe hatte Capitän Bonne⸗ ville Gelegenheit zu bemerken, wie viele und beinahe abergläubiſche Ideen unter den Indianern und einigen Weißen, rückſichtlich des Scharfſinns der Biber, herrſchten. Die indianiſchen Jäger ſeiner Partie hatten die Ge⸗ wohnheit, alle Ströme auszuforſchen, an denen ſie vor⸗ beikamen, um Biberbäue aufzuſuchen und legten ihre Fallen bisweilen mit einigem Erfolg. Einer von ihnen jedoch hatte beſtändiges Unglück, ob er gleich ein erfahr⸗ ner und geſchickter Trapper war. Beſtürzt und ärgerlich über ein ſo ungewöhnliches Mißgeſchick, kam er endlich auf die Idee, daß er irgend einen Geruch an ſich haben müſſe, von dem der Biber die Witterung bekäme, und ſich bei ſeiner Annäherung entferne. Er ſtellte daher eine völlige Reinigung ſeines Körpers an, indem er ſich, ſo gut er konnte, ein Schwitzbad an den Ufern des Fluſſes
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