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hinter den Stamm eines gefallenen Baumes gekauert und unterhielt von ſeinem Verſtecke aus ein lebhaftes Feuer. Ein Schwarzfuß, der dies ſah, verſchaffte ſich ein rundes Klotz und hinter ihm ausgeſtreckt rollte er es auf den Baumſtamm zu, hinter welchem ſein Feind
gekauert lag. Es war ein Augenblick athemloſer Er⸗
wartung, denn wer ſich zuerſt zeigte, war in Gefahr erſchoſſen zu werden. Der Nez⸗percé machte der Un⸗ gewißheit zuerſt ein Ende; in dem Augenblick, wo das Klotz den Stamm berührte, ſprang er auf, und ſchnell,
wie der Blitz, entlud er den Inhalt ſeiner Flinte in den t
Rücken ſeines Gegners. dt idng dn Die Schwarzfüße hatten ſich nunmehr der Pferde
bemächtigt, mehrere ihrer Krieger lagen todt auf dem
Wahlplatze und die Netz⸗percés, in ihre Hütten verſchanzt,
ſchienen entſchloſſen zu ſeyn, ſich bis auf den letzten
Athemzug zu vertheidigen. Es war zufällig der Fall, daß der Häuptling der Schwarzfüße ein Renegat der Nez⸗percés war; allein er hegte nicht, wie Koſato, eine rachſüchtige Wuth gegen ſeinen eigenen Stamm, ſondern war vielmehr jetzt, wo er die Beute hatte, geneigt, un⸗ nöthiges Blutvergießen zu verhüten. Er hielt deßhalb eine lange Beſprechung mit den Belagerten und zog end⸗ lich ſeine Krieger, ſiebenzig Pferde mit ſich nehmend, zu⸗ rück. Es erwies ſich nachher, daß die Schwarzfüße ihre Kugeln in dem Gefechte gänzlich verſchoſſen hatten, ſo daß ſie genöthigt waren, Steine ſtatt derſelben zu gebrauchen. 66.— 68. 14


