Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
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ten Weibe vorüberging. Er befand ſich auf dem Wege von der Haupttruppe zu der kleinen Abtheilung der zehn Hütten. Die Schwarzfüße bemerkten und erkannten ihn, als er vorüberging; ihre Augen funkelten vor rachſüch⸗ tiger Wuth; er fand ſich auf Bogenſchußweite von ihrem Hinterhalte; ſo ſehr ſie aber nach ſeinem Blute dürſte⸗ ten, ſo enthielten ſie ſich doch, einen Pfeil auf ihn abzu⸗ ſchießen; indem ſie ihn für den Augenblick ſchonten, da⸗ mit er ſie auf die Spur ihrer Beute führe. Ihm heim⸗ lich nachfolgend, entdeckten ſie die Hütten der unglück⸗ lichen Nez⸗percés, und fielen ſie mit ſchrecklichem Geſchrei und Geheule an.

Es waren der Nez⸗percés nur zwanzig Mann, al⸗ lein neun waren mit Flinten bewaffnet. Sie erwieſen ſich jedoch eben ſo tapfer und geſchickt im Kriege, als ſie mild und duldend im Frieden geweſen waren. Ihre erſte Sorgfalt war, Höhlen in ihre Hütten zu graben, und ſo verſchanzt, fochten ſie, wie verzweifelt, und ſtreckten mehrere Feinde todt nieder, während ſie nicht einen ein⸗ zigen Krieger verloren, obgleich Einige von ihnen ver⸗ wurdet wurden.

In der Hitze des Gefechts ſah ein Weib der Nez⸗ percés ihren Krieger arg verwundet, und unfähig zu fechten. Sie ergriff ſeinen Bogen und ſeine Pfeile und vertheidigte ſeine Perſon tapfer und mit Erfolg, ſo daß ſie zur Rettung der ganzen Partie mit beitrug. In einem andern Theile des Schlachtfeldes hatte ſich ein Nez⸗percés

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