Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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ſchaffen könnten, und ſind bemüht, bei andern Stämmen weſtlich und ſüdweſtlich ſo viele Pferde zu ſtehlen, als ſie brauchen. Unſer eigenes Volk und die Stämme, welche unmittelbar an unſern Grenzen leben, können wirklich vor ihren Räubereien geſchützt werden; und die Konzas, Oſa⸗ gen, Pawnees und andere können bewogen werden, ſo lange unter ſich in Frieden zu leben, als ſie die alte Sitte

beibehalten dürfen, bei den Camanches und andern ent⸗

fernten Völkerſchaften die nöthige Raſſe für die Krieger, und Packpferde für den Transport zu den Jagdgründen und heimwärts zu erheben. Sobald ſie aber gezwungen werden, gegen die Stämme die mexikaniſche Grenze ent⸗ lang ſich friedlich und unſchädlich zu betragen; ſobald ſie ſehen, daß jeder Verletzung der Rechte derſelben der rächende Arm unſerer Regierung folgt, muß der Erfolg ſein, daß ſie dem Elende und dem Mangel, den ſie nicht gern ertragen, verfallen, und der Strafe für jeden Ver⸗ ſuch, ihre Lage auf die einzige, ihnen bis jetzt begreifliche Weiſe zu verbeſſern, gewiß ihr unergiebiges Gebiet ver⸗ laſſen, und ſich in die Nachbarſchaft der mexikaniſchen Provinzen zurückziehen, wo ſie dann fortfahren, ohne Unterſchied gegen die Mexikaner und unſere Handelsleute und Reiſende ihr Räͤuberhandwerk zu treiben.

Die Indianer der Prairien ſind faſt nicht zu zählen. Ihre große Reiterkunſt, welche nach meiner Anſicht die jedes andern Volkes auf der weiten Erde übertrifft, ihre grenzenloſe Kühnheit, ihre Liſt und Gewandtheit in der