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Fünfzehn Tage hatten ſie gebraucht, um von dem Fuße der erſten Stromſchnelle bis über die Fälle zu kom⸗ men— eine Strecke von ungefähr achtzig Meilen, auf welcher ſich jedoch alle Arten Hinderniſſe häuften. Als ſie dieſe beſchwerlichen Tragſtellen glücklich hinter ſich hat⸗ ken, erreichte die Geſellſchaft am neunzehnten Juli einen ruhigern Theil des Fluſſes und verfolgte ihren Weg den Fluß hinauf mit mehr Eile und Leichtigkeit.
Sie waren jetzt in der Gegend, wo Crooks und John Day vor wenigen Monaten auf ſo verrätheriſche Weiſe beraubt und geplündert worden waren, als ſie der ange⸗ botenen Gaſtfreiheit einer Gaunerhorde vertrauten. Daher wurde, als man Abends landete, das Lager mit einer ſtrengen Wache umgeben. Am nächſten Morgen erſchien ein Haufe Indianer und umſchwärmte, lüſtern nach Raub,
die Geſellſchaft, die beim Frühſtücke ſaß.
Zu ſeiner großen Freude erkannte Crooks unter ihnen zwei von den Gaunern, welche ihn ausgeplündert hatten. Sie wurden augenblicklich ergriffen, an Haͤnden und Füßen gebunden und in eines der Kanoes geworfen. Sie lagen hier in furchtbarer Angſt, eines ſchnellen Urtheils gewärtig. Crooks war aber nicht rachſüchtigen Charakters und bewil⸗ ligte den Frevlern die Freiheit, ſobald ſie alles, was ſie geraubt, herbeigeſchafft hätten. Mehrere Wilde eilten ſofort in verſchiedenen Richtungen davon, und noch vor Nacht wurden die Büchſen Crooks und John Day's her⸗


