Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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ſeiner freibeuteriſchen Umgebung zu fürchten waren. Wirk⸗ lich hatten ſie einſt Nachts kaum die erſten Wachtpoſten ausgeſtellt, ſo wurde auch der LärmrufIndianer! gehört.

Zu den Waffen! hieß es, und in einem Augen⸗ blicke war jeder auf ſeinem Poſten. Die Urſache des Lärms erklärte ſich alsbald. Eine Kriegerſchaar der Scho⸗ ſchonies hatte grade unter dem Lager ein Kanoe der Ein⸗ gebornen überfallen, vier Männer und zwei Frauen getödtet, und man fürchtete, ſie würden das Lager angreifen. Die Boote und Kanoes wurden ſogleich herbei gebracht, ein Bollwerk damit und mit den Waarenballen gemacht, das drei Seiten eines Vierecks einnahm, während ſie den Fluß im Rücken hatten; ſo blieb die Geſellſchaft die Nacht hindurch verſchanzt. 4

Die Morgendämmerung verſcheuchte jedoch alle Beſorg⸗ niſſe; das Traggeſchäft wurde friedlich abgethan, und die vagabundirenden Krieger der Umgegend, welche ſich wäh⸗ rend der Arbeit da und dort zeigten, wurden in einer anſtändigen Entfernung gehalten. Lüſternen Auges ſahen ſie auf die Waarenlaſten; da ſie aber die Langbärt in ſo furchtbarer Anzahl und zum Kampfe ſo gut gerüſtet ſahen, machten ſie keinen Verſuch, ihren gewöhnlichen Zoll durch offene Gewalt oder ſchlaue Dieberei zu erheben, ſondern verhielten ſich ruhig und wurden hernach wegen ihres guten Benehmens mit Geſchenken von Taback belohnt.

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