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Denn wißt, es ſind gefeite Stufen, Auf denen ſich ihr Fuß verwirrt; Das Eine iſt im Grabgewölbe Indeß das And're oben irrt,
Und unter ihnen ſtets verändern Sich Treppen und Geländer dort.— Kinder! Die Ochſen ziehn vorüber, Thut eure rothen Schürzen fort.
Die Grabesſtimme dumpf erhebend, So ſuchen ſie, inbrünſtig, ſich
Und wandeln— aber auf den Staffeln Verirren ſie auf's Neue ſich.
So quälen ſie ſich und ermüden, Einander ſtets verfehlend dort.
Kinder! die Ochſen ziehn vorüber, Thut eure rothen Schürzen fort.
Dort an die Fenſter ſchlägt mit Schauern Gewaltig wild der Regenſturm,
Er pfeift durch des Gewölbes Lücken; Es wimmert in dem Glockenthurm.
Man höret Seufzer, die erſtarren
Das Blut, unheimlich ſtöhnen dort. Kinder! Die Ochſen ziehn vorüber,
Thut eure rothen Schürzen fort.


