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Orientalen und Balladen / Victor Hugo. Dt. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Zwei Stimmen, eine ſchwach, die andere

Laut, klagen:O, wann wird uns Ruh?

Wir leiden ach für unſ're Sünden

Doch ewig, das iſt immerzu!

Die Stunden ſelber werden müde,

Das Sandglas drehend, fort und fort. Kinder! Die Ochſen ziehn vorüber, Thut eure rothen Schürzen fort.

Die Hölle, ach! kann nicht verlöſchen!

Es ſuchen ſich in jeder Nacht

Ein ſchwarz Geſpenſt, ein weißer Schatten,

Auf ihrer ſchauerlichen Wacht,

Bis zu der Stunde, wo erſterben

Die Kerzen auf den Leuchtern dort. Kinder! Die Ochſen ziehn vorüber, Thut eure rothen Schürzen fort.

Wenn zitternd bei dem wilden Lärmen Zur Nacht ein Wand'rer ängſtlich fragt, Die Engel, mit dem Kreuz ſich ſegnend, Wen Gottes Rache nur ſo plagt?

So ſchreiben plötzlich Flammenſchlangen

Zwei Namen auf die Pfeiler dort.

Kinder! Die Ochſen ziehn vorüber, Thut eure rothen Schürzen fort.