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Der Wüſtenwind mit ſeinen Gluthen. Es ſegeln große Schiffe in den Port; Die Rieſenſtadt, gelagert an dem Bord Netzt ihre Füße in den Fluthen.
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Brüllen hört man den mörderiſchen Smum
Und auf den weißen Kieſeln wiederum,
Die Schuppen knarren unter'm Bauch der Krokodille; Die Obelisken ragen ſchlank empor
Und wie ein Tiegerfell, drängt ſich im Weſten vor Der gelbe Nil, bunt durch der Inſeln Fülle.
Die Sonne ſank.— Es ſpiegelte die Fluth,
Die von dem Abendwind geſichert ruht,
Den gold'nen Ball zurück, den alle Menſchen ſegnen. Und an dem rothen Himmel und in dem rothen Meer, Wie zwei verbund'ne Könige, daher
Sah' man zwei Sonnen ſich begegnen.
Wo weil' ich? fragt die Wolke, die nun zu raſten ſtrebt. Suche! ſprach eine Stimme, vor der der Thabor bebt.
5.
Rings Chaos, weite Wüſte, Sand ringsum, nichts als Sand, Fruchtbar an Ungeheuern, An Plagen für das Land, XVI. 3 2


