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Orientalen und Balladen / Victor Hugo. Dt. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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außerhalb der Grenzen der Kunſt bewegt? Das iſt nicht hübſch, nicht anmuthig. Warum nicht Gegenſtände behandeln, die uns gefallen und zuſagen? Was Sie da für ſeltſame Launen haben! und ſo weiter, und ſo weiter. Darauf hat er immer mit Feſtigkeit geantwortet, daß ſeine Launen ſeine Launen ſeien; daß er nicht wiſſe, worin die Grenzen der Kunſt beſtehen; daß er eine genaue Geographie für die intellectuelle Welt nicht kenne; daß er noch keine Poſtkarten der Kunſt mit den roth oder blau gezogenen Grenzen des Möglichen und Unmöglichen geſehn, und daß er endlich das gemacht habe, weil er es gemacht habe.

Wenn ihn alſo heutzutage Jemand fragt, was dieſe Orientalen ſollen und was ihm eingegeben habe, einen ganzen Band hindurch im Morgenlande zu wandeln; was dieſes unnütze, rein poetiſche Buch bedeute, mitten in die ernſten Beſchäftigungen des Publikums und an die Schwelle einer Parlamentsſitzung hingeworfen; wo die paſſende Veranlaſſung ſei; worauf der Orient reime?... ſo wird er antworten: daß er nichts davon weiß, daß es eine Idee iſt, die ihn ergriffen hat und zwar auf eine ziemlich lächerliche Weiſe, im vorigen Sommer, als er die Sonne untergehn ſah.

Er wird bloß bedauern, daß dieſes Buch nicht beſſer ſei.

uUnd dann, warum ſollte es nicht mit einer Literatur in ihrem Geſammtweſen, und im Beſondern mit dem Werke eines Dichters ſein, wie mit jenen ſchönen alten