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Knebeln? Sie ſagt zu Euch: Geht und läßt Euch los in dem Garten der Poeſie, wo es keine verbotene Frucht gibt. Raum und Zeit gehören dem Dichter. Er gehe alſo, wohin es ihm gefällt und thue was ihm beliebt; das iſt das Geſetz. Er glaube an Gott oder an Götter, an Pluto oder Satan, an Canidia oder Morgana oder an Nichts; er bezahle das Fährgeld für den Styr; er gehöre zum Hexenſabbath; er ſchreibe in Proſa oder in Verſen; er bilde in Marmor oder gieße in Erz; er faſſe Fuß in dieſem Jahrhundert oder in jenem Klima; er ſei aus dem Süden, dem Norden, dem Weſten, dem Oſten; er ſei antik oder modern; ſeine Muſe ſei eine Muſe oder eme Fee, ſie kleide ſich mit der Colocaſia oder lege ein Panzerhemd an: das iſt vortrefflich. Der Dichter iſt frei. Verſetzen wir uns auf ſeinen Stand⸗ punkt und betrachten wir es näher. 3 Der Verfaſſer beſteht auf dieſen Ideen, ſo ſonnen⸗ klar ſie auch ſcheinen, weil eine gewiſſe Zahl von Ari⸗ ſtarchen noch nicht ſo weit iſt, ſie dafür zu halten. Er ſelbſt, ſo gering auch der Platz iſt, den er in der Literatur der Zeitgenoſſen einnimmt, iſt mehr als ein Mal der Gegenſtand dieſer Mißgriffe der Kritik geweſen. Es hat ſich oft gefunden, daß, anſtatt ihm einfach zu ſagen: Ihr Buch iſt ſchlecht, man ihm ſagte: Warum haben Sie dieß Buch gemacht? Warum dieſen Gegenſtand? Sehn Sie nicht, daß die Grundidee abſcheulich, grotesk, abſurd iſt(was thut das!) und daß das Süjet ſich
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