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Herbstblätter. Dämmerungsgesänge / Victor Hugo. Dt. von H. Fournier ...
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277 XXXIX. Nute lil i a.

O, wenn ein Weib ihr ſeht auf Erden irgendwo,

Von offner, reiner Stirn, von Auge ſanft und froh,

Wenn ihr ſie wandeln ſeht in ihrer Kinder Mitte

Vier ſind's, und ungewiß noch ſind des Kleinſten Schritte!

Wenn ihr, nah'n Dürftige, es ſehet, wie bewegt

In ihres Jüngſten Hand ſie eine Gabe legt;

O, wenn, indeſſen ſie ſich draußen wild erhitzen

Um einen Namen, ernſt ein Weib ihr ſehet ſitzen,

Die lauſcht, und endlich ſagt: Erſt Prüfung, dann Gericht!

Wen, auch aus unſrer Zahl, beſchuldigte man nicht?

Zu leicht entwürdigt man, was ſtrahlt durch Kraft und Adel;

Das Lob iſt ohne Fuß, und Flügel hat der Tadel!

O, wenn,(führt in die Stadt der Todten euch einmal

Zufall, Erinnerung, vielleicht auch inn're Qual!)

Ein Weſen, anmuthvoll und ſüß, ihr ſehet beten

Auf einer Gruft, zu der ein Pfad geht, ſtark betreten;

Wenn ihr's, auch hier der Schaar der Kindlein treu vereint,

Mit Laͤcheln weinen ſeht, wie man im Himmel weint;

Wenn, wie ein voll Gefaß man ſiehet überfließen,

Schmerz und Entzückung ſich aus dieſer Bruſt ergießen;

Wenn als ein Engel ſie daſteht, des Ird'ſchen baar;

Wenn, heil'ger Thranen voll, ihr Auge, keuſch und klar,