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Kommt— aber mitralos die Scheitel! Entkleidet euch des Pomps, der eitel! Der Tempel ſei des Thrones baar! Demüthig auf den Knieen lieget!
Den Menſchen, wie dem Herrn, genüget
Das Kreuz von Holz, der Steinaltar!
7. 4.
Und fortan, Seelen nur als Bürde tragend,
Wie Weiber niedrig, wie das Volk entſagend Reichthümern, fürchtet Nichts mehr!— Port und Schild Iſt euch die Kirche!— Wenn in dem Veſuve
Es murrt; wenn ſeine Lava, wie der Kufe
Wein, ſeinem Krater roth entquillt:
Dann zuckt Neapel; wild, mit Klaggeberde,
Faßt zitternd es die krampfergriff’ne Erde⸗ Umſonſt ſein Flehn! Die Erde, dumpfen Schalls, Fährt fort, zu beben! Sichtbar manche Meile, Steht ob dem Berg die Rauch⸗ und Aſchenſäule, Wie, aus dem Horſt geſtreckt, ein Geierhals.
Urplötzlich blitzt es;— aus dem Krater quellen, Wie raſend, jetzt des Flammenſtromes Wellen! Fahrt wohl, o Säul und Tempel!— Fürchterlich Röthet die Gluth des Golfes weiße Segell!
Wie brennende Locken legt dem Kegel
Die Lava um die Schultern ſich.


