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Und euren Geiſt zu kühnen Fehden Entflammt kein minder ſtolzes Loh'n! Wohlan, ſo machet frei denn jeden Gedanken, jede Nation!. Wer noch in Nacht geht und in Schweigen, O eilt, die Freiheit ihm zu zeigen;
Geht uns voran mit edler Haſt!
Steht leuchtend auf des Weges Mitte,
Und nach dem hohen Ziel die Schritte Verdoppeln, ol die Menſchheit laßt!
Sorgt, daß empor zu neuem Leben
Der Geiſt ſich, der gebundne, rafft!
Den Künſten gelte nun ſein Streben,
Der Poeſie, der Wiſſenſchaft!
Zugänglich ſei für die, ſo flehen,
Der Thron!— und aus vom Throne gehen Soll ein gewaltig Echo, das
Zur Beſſ'rung derer, die da ragen
Als Könige, ſo Rath als Klagen
Nachrufet ohne Unterlaß!.
Und jetzt, o Prieſter, mit uns beten Ob der Gefall'nen Staube wollt! Doch— zu den Katakomben treten, Von Purpur leuchtend und von Gold? — 20


