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Oden und vermischte Gedichte / Victor Hugo. Dt. von Ferdinand Freiligrath
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Ja, kameſt heiter du

Und ernſt, und ſaheſt die Colonne blinken, Und wieſeſt ihre Adler mit dem Winken Der Rechten ſtill zur Ruh';

Damals, umringt zu Tauſenden von deinen Kriegsmännern; damals, wo(gleichwie die Kleinen Rom's lärmend einſt genaht

Dem Paul Emih wir, Kinder von ſechs Jahren, Nach unſern Vätern ſchau'nd in deinen Schaaren, Umdrängten deinen Pfad:

Wer würde damals prophezeit dir haben, Indeſſen du der Zukunft ſchönſte Gaben

Auf dieſes Mal herab

Im Traume ſchweben ſahſt, daß ſeine Zierden Dreihundert Schreiber einſt dir weigern würden, Und ſtreitig machen würden dir dies Grab?

2.

Geduld, ihr ungeduld'gen Jungen! Wir haben wahrlich noch nicht Zeit! Wozu dem Tabor Huldigungen?

Was redet ihr von Wagram's Streit? Weil er vielleicht in ſeinen Tagen

Ein Heer geführt und eins geſchlagen, Weil Veſten er beſiegt vielleicht,