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Heim zu den Euren, wird's Euch nicht an Müttern, Euch nicht an Töchtern fehlen, die Euch ſagen: Gott, welche Miſſethat?— Ihr konntet's hindern uUnd habt es nicht gethan.— Ich muß dir folgen, Mein Didier, ſie werden dich nicht tödten, Wenn es ihr Wille, daß ich leben ſoll.
Didier. Nein, laß mich ſterben.— Siehſt du, das iſt beſſer, Gar tief iſt meine Wunde, Vielgeliebte, Und ſie vernarbt zu ſchwer.— Viel beſſer iſt's, Ich ſterbe.— Nur wenn je— ſieh', wie ich weine— Ein And'rer ſich dir naht, der glücklicher
Und ſchöner iſt— dann denk' an deinen Freund, Den armen Freund, der tief im Grabe ruht. Marion.
Nein, nein, du lebſt für mich, ſind Alle denn Hier unerbittlich?— Nein, du bleibſt am Leben! Didier. O rede nichts Unmögliches.— Vielmehr
Gewöhne deine Augen, meine Gruft
Zu ſehn.— Umarme mich.— Siehſt du— geſtorben, Liebſt du mich inniger, gewähreſt mir In deinem Angedenken heil'ge Stätte. Doch bei dir leben— mit gequälter Seele, Ich, der ich immer dich allein geliebt, Stets bei dir— kannſt du's ohne Schaudern denken? Ich brächte dich zum Weinen, machte mir


